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| 17.6.2026 |
Innereien #6 |
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| Sicher versorgt? Nicht mit diesem Gesetz
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 10. Juni haben wir gemeinsam mit MEDI und weiteren ärztlichen Verbänden bundesweit zu Praxisschließungen aufgerufen. Viele von Ihnen sind diesem Aufruf gefolgt – dafür danke ich Ihnen. Ein Aktionstag stoppt noch kein Gesetz. Aber er schafft Öffentlichkeit, bündelt den Widerstand und erhöht den politischen Druck.
Der Termin war bewusst gewählt. Parallel tagte in Hannover die Gesundheitsministerkonferenz (GMK). Tausende Beschäftigte aus Krankenhäusern, Pflege und weiteren Gesundheitsberufen protestierten und machten deutlich, dass die geplanten Einschnitte die gesamte Versorgung treffen. Auch aus der GMK kam deutlicher Gegenwind. Dort wurde der Entwurf der Bundesregierung unter anderem als „reines Spargesetz“ bezeichnet.
Am folgenden Tag legte der Bundesrat mit einer 58-seitigen Stellungnahme nach. Ambulant sollen die Fixkostendegression in der hausarztzentrierten Versorgung und die Einschränkung der Entbudgetierung bei Haus- und Kinderärzten entfallen. Kürzungen bei Terminvermittlung und extrabudgetärer Vergütung vermittelter Behandlungsfälle sollen zunächst zurückgestellt und im Zuge der Primärversorgungsreform neu bewertet werden. Für die Krankenhäuser fordert der Bundesrat, weitere Vergütungsabsenkungen, die Deckelung des Pflegebudgets und die gekürzte Tarifrefinanzierung zu streichen.
Diese Stoßrichtung unterstützen wir. Reformen sind notwendig, aber nicht durch pauschale Kürzungen, Fehlanreize und eine kalte Strukturbereinigung.
Ihre
Christine Neumann-Grutzeck
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 | Änderungen an der Approbationsordnung
Der BDI begrüßt die geplanten Änderungen an der Approbationsordnung für Ärzte. Sie sind Teil des Verordnungsentwurfs, der die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in Heilberufen beschleunigen soll.
Flexiblere Regeln für Fehlzeiten und der Wegfall der Vergütungsobergrenze im Praktischen Jahr verbessern die Bedingungen für Medizinstudierende. Trotzdem bleibt eine umfassende Reform des Medizinstudiums notwendig. Auch bei der partiellen Berufsausübung sind noch Fragen offen.
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 | Diese Praxis ist
bedroht
Bundesweit haben Praxen am 10. Juni 2026 gegen das geplante GKV-Spargesetz protestiert. BDI, MEDIVERBUND und weitere Verbände hatten zum Protest aufgerufen und Plakate und andere Kommunikationsmittel zur Verfügung gestellt. Die Verbände warnen vor Einschnitten in der ambulanten Versorgung: Wer wohnortnahe Versorgung sichern will, muss Praxen stärken – nicht schwächen.
Die vielen Eindrücke vom Protesttag zeigen: Das Thema bewegt. Praxisteams stehen vor ihren Türen, halten Plakate hoch und machen deutlich, was auf dem Spiel steht.
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 | Kliniken unter Druck: Innere Medizin stärken
Das geplante GKV-Spargesetz trifft nicht nur Praxen, sondern auch Krankenhäuser. Für die Innere Medizin bedeutet das: noch mehr Druck auf Kliniken, Stationen, Notaufnahmen, Weiterbildung und das Personal.
Werden Sie aktiv gegen das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: Nutzen Sie unsere bereitgestellten Plakate, Patienteninfos, E-Mail-Vorlage an Abgeordnete und Social-Media-Materialien, um die gemeinsame Stimme zu stärken.
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 | Was macht eine Ärztekammer?
Was macht eine Ärztekammer und warum ist sie für den ärztlichen Alltag wichtig? In unserer Rubrik „Das kleine 1x1 der Berufspolitik“ erklären wir Begriffe, Strukturen und Zusammenhänge einfach und praxisnah.
Der aktuelle Beitrag zeigt, welche Aufgaben Ärztekammern übernehmen, wer dort entscheidet und welche Rolle die Bundesärztekammer spielt.
Für alle, die Berufspolitik Schritt für Schritt besser verstehen möchten.
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 | Wann aus Kooperation eine Gemeinschaftspraxis wird
Praxisgemeinschaften können wirtschaftlich sinnvoll sein – rechtlich sind sie strikt von der Be-rufsausübungsgemeinschaft zu trennen. Eine Entscheidung des LSG Berlin-Brandenburg zeigt, dass hohe Patientenüberschneidungen, Blankoüberweisungen und Vertretungen „auf Zuruf“ zum teuren Regressrisiko werden.
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 | Polypharmazie & Hochrisiko-Medikamente
Polypharmazie ist im Akuthaus der Regelfall: Auf eine häufig komplexe Dauertherapie treffen akute Indikationsstellungen, perioperative Anpassungen und intensivmedizinische Eskalationen. Besonders gefährlich werden Situationen, wenn wenige „High-Alert“-Substanzen (z. B. Antikoagulanzien, Insulin, Opioide oder Immunsuppressiva) in kurzer Zeit mehrfach geändert, unklar übergeben oder ohne Stop-Datum fortgeführt werden.
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 | Update für die
hausärztliche Praxis
Freuen Sie sich auf einen kompakten und praxisnahen Intensivkurs zu zentralen Themen der Allgemeinen Inneren Medizin mit relevanten Neuerungen für Ihren hausärztlichen Alltag – ergänzt durch Aktuelles aus der Berufspolitik.
Die Veranstaltung findet vom 26.6. – 27.6.2026 in Hamburg unter der Leitung von PD Dr. med. Kornelia Konz und Prof. Dr. med. Frank Strutz statt.
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 | Allgemeine Innere Medizin kompakt
Fachwissen kompakt, Praxisbezug und kollegialer Austausch am Wörthersee: Vom 23. bis 28. August 2026 bietet die Seminarwoche Allgemeine Innere Medizin kompakt in Pörtschach ein breit gefächertes Programm mit renommierten Referierenden, aktuellen Leitlinien, Fallbesprechungen, Ultraschall-Refreshern und klinischer Pharmakologie in entspannter Atmosphäre.
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 | Echokardiografie-
Grundkurs
Vom 24. bis 28. August 2026 findet in Pörtschach ergänzend zum Seminarkongress der Echokardiografie-Grundkurs gemäß KBV-Richtlinien statt.
Die Fortbildung verbindet strukturierte Einführung und Grundlagenvermittlung mit praktischen Übungen am Nachmittag – ideal, um erworbenes Wissen direkt vor Ort anzuwenden, zu vertiefen und diagnostische Sicherheit zu gewinnen.
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 | Frühstücks CME am 19.6. und 26.6. live im Stream
Starten Sie Ihren Freitagmorgen mit frischem Wissen und praxisnahen Tipps für Ihren Alltag.
Am 19.6. stehen individuelle Therapiestrategien bei Typ-2-Diabetes im Fokus - von der Indikation über Prioritäten nach Metformin bis hin zum Einsatz von GLP-1-RA und SGLT-2-Inhibitoren je nach Risikoprofil. Am 26.6. folgt das ADA-Update inklusive Relevanzcheck, welche neuen Leitlinien und Studiendaten Ihre Therapieentscheidungen wirklich verändern.
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